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Arrach. (mm) Einmal mehr ist es den
freiwilligen Helfern in den drei Ortsteilen des Luftkurortes
Arrach am
1. Mai gelungen ohne Kran oder Traktor, sondern
einzig und allein mit Muskelkraft und der richtigen Technik
ihre Maibäume aufzustellen.
Bei traumhaftem Frühlingswetter setzte sich
in
Arrach ein Zug mit der Blaskapelle um Josef Multerer
und Heinrich Achatz, rund 50 Mitglieder des Trachtenvereins
d'Riedlstoana (davon 23 Kinder) sowie rund 30 Mitgliedern
der Freiwilligen Feuerwehr
Arrach von der Bärwurzerei in Richtung Dorfmitte in
Bewegung. Pferdegespanne mit Pferden von Gerhard
Aschenbrenner und Christian Drexler zogen Baum (2023
gestiftet von Günter Aschenbrenner), Gipferl (gestiftet von
Thomas Aschenbrenner) und Tafeln.
Am überwältigend gut besuchten Dorfplatz angekommen gelang
Feuerwehrlern und Trachtlern gemeinsam den Baum
(einschließlich Gipferl 26 Meter, Baum mit Seilwinde
gesichert von Reinhard Drexler) „Schwalben" hochzustemmen.
Gleich im Anschluss überzeugte die 18-köpfige
Erwachsenentanzgruppe mit dem „Altkatholisch“.
Die Kindertanzgruppe präsentierte voller Begeisterung die
vier Volkstänze Duscherl-Polka, Kikeriki, Hirtamadl und
Sternpolka. Isabell Pfeffer spielte dazu. Selbstverständlich
haben die Trachtler, wie üblich Würste an den Maibaum
gehängt. Zahlreiche Kinder stellten sich an, um nacheinander
hochzuklettern und eine Wurst zu ergattern. Bereits während
des Treibens kümmerten sich genügend Ehrenamtliche im
Klausenhof um die Bewirtung der Gäste. Tja und als dann
sämtliche Aktivitäten rund um den Maibaum vorbei waren,
waren im Nu alle vorhandenen Plätze im Vereinseigenen Zelt
belegt. Zusätzliche Bänke und Tische wurden aufgestellt. Für
d´Riedlstoana, als gastgebenden Verein war es eine wahre
Freude, wie viele Gäste, darunter starke Abordnungen des
ASV, des SC
Arrach und, wie bereits erwähnt der Feuerwehr, die
Trachtler durch ihr Kommen unterstützen.
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